Helm-Check für zuhause – kostenlos und unkompliziert.
Beantworte 6 kurze Fragen und erhalte eine klare Empfehlung. Und wenn du unsicher bist: Bring deinen Helm bei deinem nächsten Besuch mit – wir schauen gerne gemeinsam drauf.
Helm-Check für zuhause
Beantworte 6 kurze Fragen und erhalte eine klare Empfehlung. Wenn du unsicher bist, bring deinen Helm gerne vorbei.
1) Hatte dein Helm einen Sturz oder Unfall?
2) Wie alt ist dein Helm?
3) Siehst du Risse, Dellen oder Verformungen?
4) Polster & Hygiene: Wie wirken Polster und Innenmaterial?
5) Riemen & Verschluss: funktioniert alles zuverlässig?
6) Passform: sitzt der Helm waagrecht und wackelt nicht?
Ergebnis
Pflege & Sicherheit – so bleibt dein Helm zuverlässig
Reinigung und Hygiene
Reinige deinen Helm regelmässig mit lauwarmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel.
Verwende keine aggressiven Reiniger, Alkohol oder Lösungsmittel – sie können das Material angreifen und die Schutzwirkung vermindern.
Die Polster kannst du vorsichtig von Hand waschen und gut trocknen lassen.
Ein sauberer Helm ist nicht nur angenehmer zu tragen, sondern bleibt auch länger funktionstüchtig.
Alter und Produktionsdatum finden
Das Alter deines Helmes findest du meist auf einem Aufkleber auf der Innenseite des Helms.
Als Richtwert gilt: Nach drei bis fünf Jahren sollte ein Helm kritisch beurteilt werden – je nach Nutzung auch früher.
Alterung und Materialermüdung
Auch ohne Sturz altert ein Helm. UV-Strahlung, Schweiss, Hitze im Auto und Temperaturschwankungen beeinflussen das Material.
Das Innenmaterial kann mit der Zeit härter oder spröder werden.
Aussenschalen können ausbleichen oder feine Risse entwickeln.
Ein optisch schöner Helm ist nicht automatisch technisch in Ordnung.
Sichtprüfung
Kontrolliere deinen Helm regelmässig auf:
- Risse oder Dellen an der Schale
- Verformungen im Innenmaterial
- gelöste oder verschobene Schalenbereiche
- lockere Komponenten
Schon kleine Schäden können die Schutzwirkung deutlich reduzieren.
Richtiger Sitz
Ein Helm schützt nur, wenn er korrekt sitzt.
Er sollte:
- waagrecht auf dem Kopf liegen
- die Stirn bedecken
- nicht wackeln oder kippen
- sich fest, aber angenehm anfühlen
Zwischen Helm und Kopf sollte kein Spiel entstehen, wenn du den Kopf leicht schüttelst.
Riemen richtig einstellen
Die Riemen bilden unter dem Ohr ein sauberes V.
Der Verschluss sitzt mittig unter dem Kinn.
Zwischen Kinn und Riemen sollte etwa ein Finger Platz haben – nicht mehr.
Typische Fehler:
- Riemen zu locker
- Riemen verdreht
- Helm sitzt zu weit hinten
- Verstellrad nicht ausreichend angezogen
Gerade bei Kinderhelmen sollte die Einstellung regelmässig kontrolliert werden, da sich Kopfform und Frisur verändern.
Nach einem Sturz
Nach einem Sturz empfehlen wir grundsätzlich einen Ersatz – auch wenn äusserlich nichts sichtbar ist.
Das Innenmaterial kann unsichtbar beschädigt sein.
Ein Helm ist als Sicherheitsprodukt so konstruiert, dass er bei einem Aufprall Energie aufnimmt – danach ist seine Schutzwirkung nicht mehr vollständig gewährleistet.
Wenn du dir nicht ganz sicher bist,
bring deinen Helm bei deinem nächsten Besuch in die Velothek.
Wir prüfen ihn unkompliziert und ehrlich – damit du mit gutem Gefühl unterwegs bist.