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Helm-Check

2026-02-17 21:09:35 | Stefan Kliebenschädel

 

Helm-Check für zuhause – kostenlos und unkompliziert.


Beantworte 6 kurze Fragen und erhalte eine klare Empfehlung. Und wenn du unsicher bist: Bring deinen Helm bei deinem nächsten Besuch mit – wir schauen gerne gemeinsam drauf.

 

 

Helm-Check für zuhause

Beantworte 6 kurze Fragen und erhalte eine klare Empfehlung. Wenn du unsicher bist, bring deinen Helm gerne vorbei.

Wichtig: Wenn dein Helm einen Sturz hatte, empfehlen wir in der Regel einen Ersatz – auch wenn äusserlich nichts sichtbar ist.

1) Hatte dein Helm einen Sturz oder Unfall?

2) Wie alt ist dein Helm?

3) Siehst du Risse, Dellen oder Verformungen?

4) Polster & Hygiene: Wie wirken Polster und Innenmaterial?

5) Riemen & Verschluss: funktioniert alles zuverlässig?

6) Passform: sitzt der Helm waagrecht und wackelt nicht?

Ergebnis

Pflege & Sicherheit – so bleibt dein Helm zuverlässig

Reinigung und Hygiene

Reinige deinen Helm regelmässig mit lauwarmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel.
Verwende keine aggressiven Reiniger, Alkohol oder Lösungsmittel – sie können das Material angreifen und die Schutzwirkung vermindern.

Die Polster kannst du vorsichtig von Hand waschen und gut trocknen lassen.
Ein sauberer Helm ist nicht nur angenehmer zu tragen, sondern bleibt auch länger funktionstüchtig.

Alter und Produktionsdatum finden

Das Alter deines Helmes findest du meist auf einem Aufkleber auf der Innenseite des Helms.

 

Als Richtwert gilt: Nach drei bis fünf Jahren sollte ein Helm kritisch beurteilt werden – je nach Nutzung auch früher.

Alterung und Materialermüdung

Auch ohne Sturz altert ein Helm. UV-Strahlung, Schweiss, Hitze im Auto und Temperaturschwankungen beeinflussen das Material.

Das Innenmaterial kann mit der Zeit härter oder spröder werden.
Aussenschalen können ausbleichen oder feine Risse entwickeln.

Ein optisch schöner Helm ist nicht automatisch technisch in Ordnung.

Sichtprüfung

Kontrolliere deinen Helm regelmässig auf:

 

- Risse oder Dellen an der Schale

- Verformungen im Innenmaterial

- gelöste oder verschobene Schalenbereiche

- lockere Komponenten

 

Schon kleine Schäden können die Schutzwirkung deutlich reduzieren.

Richtiger Sitz

Ein Helm schützt nur, wenn er korrekt sitzt.

 

Er sollte:

- waagrecht auf dem Kopf liegen

- die Stirn bedecken

- nicht wackeln oder kippen

- sich fest, aber angenehm anfühlen

 

Zwischen Helm und Kopf sollte kein Spiel entstehen, wenn du den Kopf leicht schüttelst.

Riemen richtig einstellen

Die Riemen bilden unter dem Ohr ein sauberes V.
Der Verschluss sitzt mittig unter dem Kinn.

Zwischen Kinn und Riemen sollte etwa ein Finger Platz haben – nicht mehr.

 

Typische Fehler:

- Riemen zu locker

- Riemen verdreht

- Helm sitzt zu weit hinten

- Verstellrad nicht ausreichend angezogen

 

Gerade bei Kinderhelmen sollte die Einstellung regelmässig kontrolliert werden, da sich Kopfform und Frisur verändern.

Nach einem Sturz

 

Nach einem Sturz empfehlen wir grundsätzlich einen Ersatz – auch wenn äusserlich nichts sichtbar ist.

Das Innenmaterial kann unsichtbar beschädigt sein.
Ein Helm ist als Sicherheitsprodukt so konstruiert, dass er bei einem Aufprall Energie aufnimmt – danach ist seine Schutzwirkung nicht mehr vollständig gewährleistet.

Unsicher?

Wenn du dir nicht ganz sicher bist,
bring deinen Helm bei deinem nächsten Besuch in die Velothek.
Wir prüfen ihn unkompliziert und ehrlich – damit du mit gutem Gefühl unterwegs bist.